Konsequent gegen Alltagsdiskriminierung

In der letzten Gemeinderatssitzung haben wir den Beitritt Heidelbergs zur Europäischen Städtekoalition gegen Rassismus beschlossen. Das ist ein wichtiges Signal. Dass es jedoch nicht dabei bleiben darf, machte bereits einen Tag später ein RNZ-Artikel über die Erfahrungen dunkelhäutiger Menschen mit Alltagsrassismus deutlich. Betont wurde dabei auch die Rolle des Amts für Chancengleichheit, an das sich Betroffene wenden können. Eine solche Einzelfallhilfe ist ein gutes Instrument. Um Alltagsdiskriminierung in Heidelberg nachhaltig zu bekämpfen, bedarf es jedoch weiterer Maßnahmen. Wir schlagen daher die Einrichtung eines runden Tischs unter der Leitung des Amts für Chancengleichheit vor, der sich übergreifend mit jeglicher Form von Alltagsdiskriminierung auseinandersetzt und dem unter anderem der Ausländer- und Migrationsrat und der Beirat von Menschen mit Behinderungen angehören sollten. Denn wir sind davon überzeugt, dass alle Beteiligten von den Erfahrungen der anderen Betroffenen profitieren und am effektivsten gemeinsam gegen Alltagsdiskriminierung in Heidelberg vorgehen können.

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